Minimale Rechte
Jeder Benutzer, jeder Dienst, jeder Prozess bekommt nur die Rechte, die wirklich gebraucht werden. Das verkleinert die Angriffsfläche und begrenzt den Schaden, wenn doch etwas passiert.
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Security by Design heißt bei uns: bewährte Prinzipien, die wir in jedem Projekt konsequent umsetzen.
Wir behandeln Sicherheit nicht als Extra-Posten am Ende, sondern als selbstverständlichen Teil jeder Einrichtung: vom ersten Setup bis zum laufenden Betrieb.
Wenn Sicherheit erst nach dem Go-Live dazukommt, sind Architektur, Zugriffe und Betriebswege oft schon falsch gesetzt.
Stattdessen: Sicherheitsentscheidungen im Konzept: Rechte, Logs, Backups, Secrets und Meldewege von Anfang an.
Vor vielen Jahren habe ich als Programmierer gearbeitet und mich zunehmend mit IT-Sicherheit beschäftigt. In einem Unternehmen, in dem ich tätig war, arbeitete man mit einem externen IT-Dienstleister zusammen. Was mich damals überrascht und ehrlich gesagt auch empört hat: IT-Sicherheit wurde dort nicht mit der Ernsthaftigkeit behandelt, die sie verdient hätte: es ging um reale Systeme, reale Daten und reale Verantwortung.
Dieser Moment hat sich festgesetzt. Wenn Sicherheit nachträglich eingebaut werden muss, entstehen Umbauten, Mehraufwand und Risiken, die vermeidbar gewesen wären.
Deshalb Erutix: Sicherheit wird nicht am Ende angeklebt. Sie wird von Beginn an mitgedacht.
: Florian Pongritz, Gründer
Keine neuen Erfindungen. Bewährte Praktiken der IT-Sicherheit, konsequent angewendet und nachvollziehbar dokumentiert.
Jeder Benutzer, jeder Dienst, jeder Prozess bekommt nur die Rechte, die wirklich gebraucht werden. Das verkleinert die Angriffsfläche und begrenzt den Schaden, wenn doch etwas passiert.
Logins, Konfigurationsänderungen und Systemereignisse werden protokolliert, aufbewahrt und proaktiv ausgewertet, nicht erst nach einem Vorfall.
Bevor wir etwas einrichten: Was könnte schiefgehen? Wer könnte angreifen? Was sind die wertvollsten Ziele? Das fließt in jede Konfigurationsentscheidung ein.
Nie nur eine Schutzmaßnahme. Firewall, Zugriffskontrolle, Verschlüsselung, Monitoring und Backups sichern sich gegenseitig ab.
Passwörter, API-Keys und Zertifikate werden sicher verwaltet: nie im Klartext, nie per E-Mail, nie in Konfigurationsdateien.
Sicherheitsupdates werden priorisiert und zeitnah eingespielt. Nicht „im nächsten Quartal“.
Ein Backup, das nie auf Wiederherstellung getestet wurde, ist kein Backup. Wir testen die Wiederherstellung regelmäßig.
Unnötige Dienste deaktiviert, Standardpasswörter geändert, sichere Protokolle aktiviert: von Anfang an, nicht nachträglich.
Jede Konfiguration dokumentiert, jede Entscheidung nachvollziehbar. Bei einem Wechsel des Anbieters arbeiten Sie nahtlos weiter. Sie behalten die Kontrolle.
Wer wird informiert? Was sind die ersten Schritte? Wie wird kommuniziert? Das planen wir, bevor etwas passiert.
Ein kompromittiertes Konto versendet Rechnungs- oder Login-Mails an Kontakte.
Ein Kunde fragt telefonisch nach, ob die Mail echt ist. Jetzt entscheidet ein klarer Meldeweg.
Sitzungen beenden, Passwort ändern, MFA prüfen, Weiterleitungen und Regeln kontrollieren.
Logs, gesendete Mails und betroffene Kontakte werden geprüft. Danach folgt die Härtung.
Unsere eigene Website nutzt das gleiche Prinzip, das wir Kunden empfehlen: keine CMS-Logins im Web, keine Datenbank für Inhaltsseiten, selbst gehostete Schriften und ein getrenntes Kontaktformular.
Setup offenlegen →Drei Konstellationen, wie sie uns immer wieder begegnen: typische Muster aus dem Alltag kleiner Unternehmen, keine Kundenliste.
Eine kleine Firmenseite, die Anfragen entgegennimmt: inklusive der Frage, wo die Anfragedaten landen und wie lange sie gespeichert bleiben.
Mandantendaten gehören geschützt: auch dann noch, wenn jemand das Team verlässt und die Zugänge am selben Tag deaktiviert werden müssen.
Ein internes Tool mit Benutzerkonten braucht Sicherheit bis in die Tiefe: vom validierten Eingabefeld bis zur Frage, wem ein fehlgeschlagener Login um drei Uhr früh auffällt.
Transparenz gehört zu unserer Arbeitsweise. Deshalb zeigen wir auch unsere Grenzen.
Gibt es nicht. Kein System ist unknackbar. Was wir tun: die Hürden so hoch wie möglich legen und Schäden im Ernstfall minimieren.
Wir sind kein ISO-27001-zertifiziertes Unternehmen. Unsere Arbeit orientiert sich an anerkannten Best Practices (CompTIA Security+), aber wir zertifizieren nicht.
Wir leisten Erstanalyse und Eindämmung. Für tiefgehende Forensik vermitteln wir an spezialisierte Partner.
Wir arbeiten mit klar definierten Erreichbarkeitszeiten statt einer 24/7-Garantie. Außerhalb dieser Zeiten kümmern wir uns um Ihr Anliegen, sobald wir wieder erreichbar sind.
Wir schützen vor den häufigsten Bedrohungen für kleine Unternehmen. Gegen staatlich finanzierte Angreifer gibt es keinen vollständigen Schutz.
Sorgfalt, nachvollziehbare Entscheidungen und den ehrlichen Willen, Ihre IT so sicher wie realistisch möglich zu betreiben. Wenn wir an unsere Grenzen stoßen, sagen wir das und helfen Ihnen, den richtigen Partner zu finden.
Security by Design ist Teil jedes Projekts und kostet nichts extra. Für separate Audits oder Workshops gelten diese Richtwerte.
Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Infrastruktur (Domain, E-Mail, Website, Hosting). Prio-Liste und Ampel-Status.
Tiefere Prüfung: Konfiguration, Zugänge, Backups, Logging, Updates. Schriftlicher Bericht mit Maßnahmen.
Für Geschäftsführung & IT-Verantwortliche: Risiken, Prinzipien, praktische Maßnahmen für Ihr Unternehmen.
Kontinuierliche Sicherheitsverbesserung. Im Business- und Priority-Paket optional inklusive: wird im Rahmen Ihres Stundenkontingents umgesetzt.
Penetration Testing und forensische Analysen werden über spezialisierte Partner durchgeführt und nach Aufwand quotiert. Compliance-Beratung (ISO 27001, NIS2) auf Anfrage.
Sichere IT beginnt bei der ersten Entscheidung.Bei Security by Design heißt das: Rechte, Logs, Backups und Meldewege entstehen nicht als Nachtrag.
Wir schauen uns an, wo Ihre IT steht, und was verbessert werden kann.
20-30 Min., kostenlos & unverbindlich. Wenn wir keine sinnvollen Maßnahmen identifizieren, sagen wir es ehrlich.